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Mangellage Energie

Situation im Kanton Luzern

Derzeit gelten keine besonderen Massnahmen, alle können aber ihren Beitrag leisten: Jetzt Energie sparen, damit die Mangellage nicht eintritt.

Der Bundesrat empfiehlt die Umschaltung von Zweistoffanlagen auf Heizölbetrieb ab dem 1. Oktober 2022. Die Empfehlung soll massgeblich zum Erreichen des freiwilligen Gas-Sparziels von 15 Prozent beitragen. Eine besondere Herausforderung bilden die begrenzten Logistikkapazitäten für die Belieferung der Verbraucher im Landesinnern. Aufgrund der unsicheren geopolitischen Lage kann sich nach Beginn der Heizperiode die Versorgung mit Erdgas unvorhersehbar verschlechtern, worauf eine Umschaltung Ihrer Energieanlage von Erdgas- auf Heizölbetreib vom Bundesrat angeordnet werden müsste. Der Bundesrat fordert Wirtschaft und Bevölkerung daher auf, ihre Heizölbrenner gewartet und betriebsbereit sowie ihre Heizöltanks vollständig befüllt zu halten. Bei vielen Zweistoffanlagen müssen bei Heizölbetrieb die Tanks ein- bis mehrmals pro Monat nachgefüllt werden. Aufgrund der eingeschränkten Logistikkapazitäten auf Strasse und Schiene könnten sich Lieferengpässe und Verzögerungen ergeben, was unbedingt zu vermeiden ist.

Aufgrund des Ukraine-Kriegs und der damit verbundenen gedrosselten Gaslieferungen nach Europa sowie der Situation bei den Kernkraftwerken in Frankreich kann sich die Lage bezüglich Energieversorgung mit Strom und Gas im kommenden Winter anspannen.

Sie finden auf dieser Seite die aktuell wichtigsten Grundlagen und Informationen zum Thema Energie-Mangellage.

Das Bundesamt für Wirtschaftliche Landesversorgung aktualisiert laufend seine Einschätzung der aktuellen Lage.

Die Mangellage kurz erklärt

Hotline

Für Fragen zum Energiesparen stehen unter der Telefon-Nummer: 0800 005 005 die erweiterte Infoline von EnergieSchweiz (Umsetzung von Spartipps, technische Fragen) zur Verfügung. Unter der gleichen Nummer werden auch alle anderen Fragen zum Stromsparen von Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Wirtschaft beantwortet.

Privatpersonen und Unternehmen können sich auch per Mail an die Hotline richten: hotline@bwl.admin.ch.

Aktuelle Informationen

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