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Gemeindeprojekte

Zwischen 2004 und 2020 fanden im Kanton Luzern 17 Fusionen statt, die Zahl der Luzerner Gemeinden ist von 107 auf 82 gesunken. Auf den 1. Januar 2020 haben sich Altishofen und Ebersecken vereinigt. Auf den 1. Januar 2021 werden sich Gettnau und Willisau sowie Altwis und Hitzkirch zusammenschliessen. Die Stimmberechtigten aller vier Gemeinden haben den zwei Fusionen am 29. März 2020 deutlich zugestimmt. 

Ihren Anfang nahm die Luzerner Gemeindereform 1997. Im Rahmen des Projekts «Luzern 99» wurden Verwaltung und Behörden reorganisiert und eine Strukturreform der Gemeinden angeregt. Diese lief nach Abschluss von «Luzern 99» unter dem Namen «Gemeindereform 2000+» weiter.

Im Jahr 2017 hat der Regierungsrat die Strategie für die Gemeindereform neu justiert. Sie basiert fortan auf zwei Säulen. Zum einen sollen Fusionen wie bisher von unten wachsen, zum anderen besteht neu ein risikobasierter Ansatz: Läuft eine Gemeinde Gefahr, ihre Handlungsfähigkeit einzubüssen, sucht der Kanton mit ihr nach Lösungen. Strategische Zusammenschlüsse werden nicht mehr forciert.

 

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