Gemeindeprojekte

Die Luzerner Gemeindereform nahm ihren Anfang im Jahr 1997. Im Rahmen des Projekts «Luzern 99» wurden Verwaltung und Behörden reorganisiert und eine Strukturreform der Gemeinden angeregt. Diese lief nach Abschluss von «Luzern 99» unter dem Namen «Gemeindereform 2000+» weiter.

Zwischen 2004 und 2013 fanden 16 Fusionen statt, die Zahl der Luzerner Gemeinden sank von 107 auf 83. Im Jahr 2017 hat der Regierungsrat die Strategie für die Gemeindereform neu justiert. Sie basiert fortan auf zwei Säulen. Zum einen sollen Fusionen wie bisher von unten wachsen, zum anderen besteht neu ein risikobasierter Ansatz: Läuft eine Gemeinde Gefahr, ihre Handlungsfähigkeit einzubüssen, sucht der Kanton mit ihr nach Lösungen. Strategische Zusammenschlüsse werden künftig nicht mehr forciert.

2017 setzte in der Gemeindereform eine neue Dynamik ein: Auf 2020 werden Altishofen und Ebersecken fusionieren. Altwis und Hitzkirch sowie Gettnau und Willisau stecken derzeit in Verhandlungen über einen Zusammenschluss auf 2021.