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Zweite Wettbewerbsstufe

Projekt «SEETALHOF»

Das Preisgericht schreibt:
«Die Projektverfasser verfolgen den konzeptionellen Ansatz, für den neuen Stadtblock die äusseren Platzsequenzen im Innern des Gebäudes weiterzuführen um den Mitarbeitenden der Kantonalen Verwaltung einen identitätsstiftenden und ruhigen Ort zu schaffen. Die Struktur des Gebäudes wird folglich als Hoftypologie entwickelt.
Innenhof

Ein gut proportionierter orthogonaler Hof bildet das Herzstück des Gebäudes. Der Hof dient als Licht und Luftquelle und schafft Orientierung.

Aussenansicht

Die Klarheit der Anlage und Geometrie erscheint grosszügig und die Struktur schlägt durch bis in das äussere Erscheinungsbild. Der aufgezeigte architektonische Ausdruck des Gebäudes folgt einer klaren Gestaltungsabsicht. Materialeinsatz und Form folgen dem strukturellen Konzept und wirken somit schlüssig und ehrlich.

Seetalhof

Der Auftritt des Gebäudes nach Aussen ist durch seine grosszügigen horizontalen Fensterelemente hell, die Verwaltung zeigt sich transparent und offen. Die vorgeschlagene Fassade mit Holzmetallfenstern und einer äusseren Verkleidung mit Glasfaser- Leichtbetonelementen wirkt elegant und einladend.

open space

Die gewählte Holzhybridbauweise schafft für die Verwaltung ein Innenraumklima, welches attraktiv und motivierend wirkt. Die Vorgaben der Sonderbauvorschriften werden im Projekt Seetalhof gut eingehalten.

Foyer

Die Erschliessung der Verwaltung erfolgt durch einen engen Durchgang vom Bahnhofplatz und führt in ein querliegendes helles zweigeschossiges Foyer. Beidseitig liegen gut auffindbar die vertikalen Haupterschliessungen in die Verwaltungsgeschosse. Frontal angeordnet liegen die drei grossen Konferenzsäle. Das zweigeschossige Eingangsfoyer lässt den Blick frei auf ein offenes Galeriegeschoss, auf welchem über eine einladende Treppe weitere Konferenzräume wie auch die Cafeteria der Verwaltung liegen. Die Stärke des Projekts liegt einerseits in einer starken und durchdachten Struktur wie auch in einer sorgfältigen architektonischen Handschrift. Leider haben es die Projektverfasser nicht geschafft die Anforderungen an die Funktionalität im Detail zu lösen.

Die Investitionskosten sind mit rund CHF 136 Mio. inkl. MwSt. (Pauschalangebot und Optionen) im Vergleich zu den anderen Anbietern im Mittelfeld. Die Einhaltung der vorgegebenen Zielkosten des Kantons Luzern von CHF 130 Mio. inkl. MwSt. sind bei diesem Projekt nur bedingt gegeben. Die Kosten für Betrieb und Unterhalt werden aufgrund der Gebäudetechnik sowie der Fassade und inneren Flächen im Vergleich mit den anderen Projekten als leicht überdurchschnittlich beurteilt.

Das Projekt erfüllt die Anforderungen an die Nachhaltigkeit und erreicht bei entsprechender Weiterentwicklung die Standards Minergie-P-Eco und SNBS Gold.»

Totalunternehmung:
Eberli Sarnen AG und Halter AG

Architektur:
E2A Architekten ETH BSA SIA AG

«Der Auftritt des Gebäudes nach Aussen ist durch seine grosszügigen horizontalen Fensterelemente hell. Die Verwaltung zeigt sich transparent und offen.» 

Das Preisgericht 

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