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Zweite Wettbewerbsstufe

Projekt «Jardin de l’Arbre»

Das Preisgericht schreibt:
«Das Projekt Jardin de l’Arbre besetzt das gesamte Baufeld mit einer orthogonalen Struktur welche durch eine grosse zentrale Halle und drei kleinere Lichthöfe strukturiert wird. Die zentrale Idee des Projektes versteht die kantonale Verwaltung als «Agora», also einem Ort der Begegnung und der Kommunikation. Herzstück dieser Idee bildet die grosse, lichtdurchflutete Halle welche alle Publikumsbereiche erschliesst.

«Jardin de l’Arbre» Innenhof

In differenzierter Weise werden die Publikumsbereiche und die Backoffices den jeweiligen Anforderungen der verschiedenen Abteilungen entsprechend miteinander verwebt. Die Auffindbarkeit und die Erschliessung der Kundenbereiche über die grosse Halle mit den zentralen und gut ersichtlichen Liften ist optimal gelöst. Dies trifft auch auf die direkte Verbindung der Schalterzonen mit den Backoffices zu. Die Durchwegung durch diese öffentliche Halle kulminiert in einem Wintergarten im 5. Obergeschoss aus welchem der grosszügige Dachgarten erschlossen wird.

«Jardin de l’Arbre» Dachgarten

Die klare und regelmässige Struktur bietet eine gute und flexible Grundlage für die Open Space Bürolandschaft. Die vorgeschlagene Möblierung zeigt exemplarisch auf, welche Qualitäten die Arbeitsplätze aufweisen.

«Jardin de l’Arbre» Open Space

Die orthogonale Gebäudestruktur der Holz-Beton-Verbundkonstruktion prägt den architektonischen Charakter des Gebäudes. Die Fassade ist ein differenziertes Abbild der inneren Struktur, welche trotz feingliedrigem Ausdruck eine städtische Präsenz am Seetalplatz entwickelt.

«Jardin de l’Arbre» Aussenansicht

Die Adressierung der Kantonalen Verwaltung zum Seetalplatz ist zurückhaltend ausgebildet. Zusammen mit dem Polizeiposten, dem Coffee Shop und den Retailnutzungen bildet sich aber eine adäquate öffentliche Platzfassade. Das Projekt entspricht den Vorgaben des Bebauungsplans und ist betreffend Bewilligungsfähigkeit in weiten Teilen unbedenklich.

Die Investitionskosten sind mit über CHF 150 Mio. inkl. MwSt. (Pauschalangebot und Optionen) im Vergleich zu den anderen Anbietern überdurchschnittlich hoch. Die vorgegebenen Zielkosten des Kantons Luzern von CHF 130 Mio. inkl. MwSt. werden mit diesem Projekt erheblich überschritten. Die Kosten für Betrieb und Unterhalt werden aufgrund der Gebäudetechnik sowie der Fassade und inneren Flächen im Vergleich mit den anderen Projekten als durchschnittlich beurteilt.

Das Projekt erfüllt die Anforderungen an die Nachhaltigkeit und erreicht bei entsprechender Weiterentwicklung die Standards Minergie-P-Eco und SNBS Gold.»

Totalunternehmung:
Erne Holzbau AG

Architektur:
Burkhard Meyer Architekten BSA

«Die lichtdurchflutete innere Halle und der grosszügige Dachgarten bieten Raum für vielfältige kommunikative Nutzungen sowohl der Angestellten wie der Besucher der kantonalen Verwaltung. Der Austausch in der «Agora» ist eine grosse Bereicherung für alle Nutzer.» 

Das Preisgericht 

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