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Fragen - Antworten

Hier finden Sie Antworten zu den häufigsten Fragen – einfach, schnell und informativ.

  • Wozu überhaupt ein zentrales Verwaltungsgebäude?

    Die kantonale Verwaltung ist heute auf über 30 verschiedene Standorte verteilt. Das verzettelt die Kräfte, verkompliziert die Abläufe und verteuert die Leistungen. Ein modernes Verwaltungszentrum ist jährlich 7,7 Millionen Franken günstiger, vorab durch Effizienzgewinnen und weil teure Zumietungen im Stadtzentrum entfallen. Und es ist die Voraussetzung für einen Quantensprung bei der Nutzung von Synergien und digitalen Lösungen in der Verwaltung.

  • Als Kantonsbürgerin oder –bürger, welchen Nutzen kann ich daraus ziehen?
    Das ZVSE funktioniert wie ein «Shopping-Center», indem fast alle Besorgungen unter einem Dach getätigt werden können. Dank den kurzen Kommunikationswegen wird vieles einfacher, schneller und effizienter. Und die Staatskasse wird massiv entlastet.
  • Wie hoch werden die Kosten sein – und kann sich dies der Kanton Luzern überhaupt leisten?
    Wir rechnen mit Gesamtkosten von rund 160 Millionen Franken. Das finanzielle Hauptargument liegt darin, dass wir dank einer zentralen Lösung mit jährlichen Minderkosten von rund 7.7 Millionen Franken rechnen können. Zudem wollen wir einen Teil des Gebäudes für Retail- und Drittnutzungen sowie Wohnflächen (Gemeinnütziger Wohnungsbau) anbieten.
  • Weshalb die grossen, jährlich wiederkehrenden Einsparungen von rund 8 Millionen Franken?
    Die Mehrzahl der Liegenschaften der Kantonalen Verwaltung sind Mietobjekte. Unter einem gemeinsamen Dach können wir verschiedene Dienstleistungen und Infrastrukturen zentral anbieten, über die bisher jeder Standort separat verfügt. Dazu gehören beispielsweise der Empfang, Aufenthalts- und Pausenräume, WC-Anlagen, Telefonie, Fotokopierer usw.. Tiefere Kosten sehen wir ebenfalls im Betrieb und Unterhalt.
  • Was passiert mit den bisherigen Verwaltungsstandorten?
    Viele Verwaltungsstandorte in der Stadt und der Agglomeration waren einst Wohnungen, die in Büros umfunktioniert wurden. Diese Wohnflächen sind in der Stadt gesucht, gerade für Familien. Sie können künftig wieder als Wohnungen genutzt werden.
  • Wie sieht das neue Konzept der Zusammenarbeit im ZVSE aus?
    Wir haben uns bei verschiedenen, vergleichbaren Unternehmen ein Bild über neue Flächenkonzepte und Formen der Zusammenarbeit gemacht. Das geplante «Open-Space» Konzept ermöglicht eine bessere Vernetzung und Kommunikation und ermöglicht eine grössere Flexibilität. Die genauen Details stehen noch nicht fest - bis zum Bezug im Jahre 2025 werden wir um viele neuen Erkenntnisse reicher sein, die wir gezielt in unser Konzept einfliessen lassen werden.
  • Mehr Kundennähe für die Bürgerinnen und Bürger als Folge des ZVSE?
    Die räumliche Konzentration der Verwaltung sowie die fortschreitende Digitalisierung führen zu höheren Synergien und Effizienzgewinnen. Die gewonnene Zeit wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern widmen - indem wir noch besser auf ihre Bedürfnisse eingehen können.
  • Ist die Lage am Seetalplatz wirklich ideal?
    Der Seetalplatz ist dank Zufahrten aus allen Himmelsrichtungen hervorragend erschlossen. Auch die öV-Anbindung ist ideal: Der Bahnhof Emmenbrücke ist in unmittelbarer Nähe und der neue, grosse Busbahnhof direkt vor dem Zentralen Verwaltungsgebäude. In den nächsten Jahren wird dieser Ort zu einem pulsierenden Zentrum für Wohnen, Einkaufen, Freizeit und Arbeit.
  • Welche Meilensteine in der Realisierung des ZVSE stehen an?
    Derzeit sind wir mit allen beteiligten Organisationseinheiten in der Vorabklärungsphase. Daraus wird ein Nutzungs- und Organisationskonzept erstellt. Im Herbst 2018 starten die Vorbereitungen zum Gesamtleistungswettbewerb. 2018/19 erfolgt die Durchführung der öffentlichen Ausschreibung, 2020 die Ausarbeitung des Bauprojekts und bis 2021 werden der Kantonsrat und das Volk darüber abstimmen. Läuft alles wie geplant, kann frühestens im Jahre 2025 mit dem Bezug des neuen Verwaltungsgebäudes am Seetalplatz gerechnet werden.

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