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Erläuterungen zum Finanzausgleich 2022

2022 werden im innerkantonalen Finanzausgleich 157,3 Millionen Franken umverteilt. Zwei Drittel davon werden eingesetzt, um die unterschiedliche Finanzkraft zwischen den Gemeinden auszugleichen. Der Rest dient der Unterstützung der Gemeinden zur Bewältigung überdurchschnittlicher Lasten (vgl. Tabelle unten).

Ressourcenausgleich

2022 werden im Ressourcenausgleich 50 der 80 der Gemeinden unterstützt. Dabei wird sichergestellt, dass jede Gemeinde eine Mindestausstattung von 86.4 Prozent der durchschnittlichen kommunalen Finanzkraft pro Einwohnerin und Einwohner erhält (vgl. Abbildung unten). Gemeinden, deren Finanzkraft über 86,4 Prozent des kantonalen Mittels liegt, finanzieren den Ausgleich gemeinsam mit dem Kanton.

Den grössten Beitrag aus dem Ressourcenausgleich erhält die Gemeinde Emmen (19,8 Millionen Franken). Gefolgt von Escholzmatt-Marbach (4,8 Millionen Franken.).

Im Vergleich zu 2021 werden 40 Gemeinden im Ressourcenausgleich (Mindestausstattung und horizontaler Finanzausgleich) stärker belastet. 40 Gemeinden werden im Vergleich zum Vorjahr entlastet. Die Belastung kann dabei durch höhere Beiträge in den Ressourcenausgleich (Gebergemeinden) oder durch tiefere Auszahlungen aus dem Ressourcenausgleich (Empfängergemeinden) erfolgen. Die Entlastung folgt entsprechend je nach Gemeinde durch höhere Auszahlungen aus dem Ressourcenausgleich oder tiefere Beiträge in den Ressourcenausgleich.

Der Ressourcenausgleich dagegen entwickelt sich gemäss den Unterschieden zwischen den Gemeinden. Total steigt das Ressourcenpotenzial 2022 gegenüber dem Vorjahr kantonsweit um 39,7 Millionen Franken. Zurückzuführen ist diese Entwicklung zum grössten Teil auf höhere Erträge der ordentlichen Gemeindesteuer bei mittlerem Steuerfuss sowie auf höhere Grundstückgewinnsteuern.

Am stärksten gewachsen ist das Ressourcenpotenzial in der Gemeinde Horw (+ 11,6 Mio. Fr.) und in der Stadt Luzern (+6,1 Mio. Fr.). Betrachtet man das Ressourcenpotenzial pro Einwohner, war es in 18 Gemeinden rückläufig. Am stärksten zurückgegangen war das Ressourcenpotenzial in den Gemeinden Root (-2,3 Mio. Fr.) und Greppen (-2,0 Mio. Fr.).

Lastenausgleich

2022 werden Gemeinden durch den Lastenausgleich mit insgesamt 55,9 Millionen Franken bei der Bewältigung übermässiger, nicht-beeinflussbarer Kosten unterstützt (vgl. Tabelle unten).

Finanzdepartement
des Kantons Luzern

Finanzausgleich

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