Sicherheit im öffentlichen Raum

Die öffentliche Sicherheit im Kanton Luzern hat im interkantonalen Vergleich einen guten Standard. Wir stellen aber fest, dass die Polizei immer stärker durch Folgen gesellschaftlicher Veränderungen beansprucht wird, die auch im öffentlichen Bewusstsein das Sicherheitsgefühl beeinträchtigen: Die Gewaltbereitschaft bei sportlichen Grossanlässen hat in den letzten Jahren zugenommen. Das veränderte Freizeitverhalten breiter Bevölkerungsschichten – die sogenannte 24-Stunden-Gesellschaft – führt in den städtischen Agglomerationen zu Nachtruhestörungen und Abfall.

Wir wollen die Glaubwürdigkeit des Rechtsstaates stärken, die Sicherheit der Bevölkerung erhöhen und das Sicherheitsgefühl verbessern.
Dazu dient eine ganze Reihe von Massnahmen: die Weiterführung von Wegweisung und Rayonverboten (z.B. bei häuslicher Gewalt), die konsequente Ahndung von Verstössen, schnelle Verfahren und wirkungsvolle Strafen (z.B. gemeinnützige Arbeit) sowie Videoüberwachungen im öffentlichen Raum.
Hinzu kommen strategische Projekte und die Weiterentwicklung von Massnahmen zur Verminderung der Rückfälligkeit von Täterinnen und Tätern.

Aktuell

Bevölkerungsbefragung 2015: Die Luzerner Bevölkerung fühlt sich sicher. Die Luzerner Bevölkerung schätzt die Sicherheit, für die der Kanton sorgt. Trotz der allgemeinen Verunsicherung durch verschiedene Ereignisse in Europa in jüngster Zeit fühlen sich die Einwohnerinnen und Einwohner im Kanton Luzern durch die Sicherheitsorgane gut geschützt.

Regierungsrat Paul Winiker erläutert in seiner Videobotschaft die Ergebnisse der neusten Bevölkerungsbefragung.

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