Finanzausgleich

Mit dem Finanzausgleich wird der Ausgleich der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinden, die Stärkung der finanziellen Autonomie sowie eine Verringerung der Unterschiede bei der Steuerbelastung innerhalb des Kantons bezweckt (§ 1 des Gesetzes über den Finanzausgleich, FAG, SRL Nr. 610).

Das gleiche Gesetz definiert in § 4, welche Ertragsquellen bei der Berechnung des Ressourcenpotenzials berücksichtigt werden.

Bei der Erfassung der Ertragsquellen zur Berechnung des Ressourcenpotenzials überprüft das Finanzdepartement die richtige Verbuchung der Ertragsquellen. Im Weitern sind sie für die Erfassung der Gewinne aus der Veräusserung von Liegenschaften und übrigen Anlagen des Finanzvermögens zuständig. Die Gemeinden haben die Veräusserung dieser Anlagen dem Finanzdepartment zu melden. Bei der Veräusserung von Liegenschaften des Finanzvermögens erhalten die Gemeinden aufgrund der Handänderungsmeldung des Grundbuchamtes ein Erhebungsformular. Gestützt auf die Deklaration der Gemeinde setzt das Finanzdepartement den massgebenden Gewinn fest.