Revision des Universitätsgesetzes

Das Kantonsparlament stimmte im März 2014 einer Revision des Universitätsgesetzes deutlich zu. Dadurch sollte an der Universität Luzern unter anderem eine vierte Fakultät - für Wirtschaftswissenschaften - eingerichtet werden. Da SP und Juso erfolgreich das Referendum ergriffen hatten, kam es am 30. November 2014 zur Volksabstimmung. Am 16. Oktober 2014 stellte Regierungsrat Reto Wyss den Medien die Haltung der Regierung zur Änderung des Universitätsgesetzes vor. Gleichzeitig wurde die

Volksbotschaft

 für die Abstimmung publiziert.

Medienmitteilung_Universitätsgesetz: Volksbotschaft ist veröffentlicht
Hochschulplatz Luzern_Grafiken und Schemen
Votum Bildungsdirektor Reto Wyss zum Unigesetz

Am 30. November 2014 genehmigten die Luzerner Stimmberechtigten mit einem Ja-Stimmen-Anteil von gut 55 Prozent die Änderung des Universitätsgesetzes (65 761 Ja gegen 53 618 Nein). Damit kann an der Universität Luzern eine neue Wirtschaftsfakultät errichtet werden. Sie nimmt den Betrieb voraussichtlich 2016 auf. Geregelt wird im Gesetz auch der Einsatz von Drittmitteln, welche unter anderem vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und ähnlichen Einrichtungen sowie von Unternehmen stammen: Die Universität muss die finanzielle Unterstützung ab einem Betrag von 500 000 Franken im Geschäftsbericht offenlegen. Auch schafft das revidierte Gesetz die Rechtsgrundlage für die bestehenden, massvoll höheren Studiengebühren für ausländische Studierende. Denn für diese erhält die Universität, anders als für Schweizer Studierende, keine Beiträge aus anderen Kantonen. Zudem erhält der Regierungsrat die Möglichkeit, befristete Zulassungsbeschränkungen zu erlassen.

Medienmitteilung zum Abstimmungsresultat 

Die Resultate der Ämter und der einzelnen Gemeinden.

Ein Video der Medienkonferenz vom 30.11.2014.