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Medienmitteilung
21.05.2006
Die Fusion im Hitzkirchertal kommt nicht zustande – fünf Gemeinden sagen nein – auch Hitzkirch
Mit Bedauern hat der Regierungsrat des Kantons Luzern zur Kenntnis genommen, dass die Fusion im Hitzkirchertal nicht zu Stande gekommen ist. 5 von 11 Gemeinden haben die Fusion abgelehnt – insbesondere auch Hitzkirch.

Die Gemeinden Aesch (50,7%), Altwis (56%), Ermensee (62%), Hitzkirch (57,5%) und Schongau (78,9) sagen nein zu einem vereinigten Hitzkirch. Die Gemeinden Gelfingen (59,5%), Hämikon (63,8%), Mosen (79,9%) Müswangen (56,9%) Retschwil (68,4%) und Sulz (57,5) sagen Ja. Damit kommt die Fusion nicht zustande. Gefordert waren 8 Gemeinden mit insgesamt 6000 Einwohnerinnen und Einwohner und die Zusage von Hitzkirch.

Im Vorfeld der Abstimmung war die Vereinigung heftig umstritten. Die Gegner äusserten Kritik an der Grösse der zukünftigen Gemeinde und auch die finanziellen Prognosen beurteilten sie negativ. Offensichtlich haben die Argumente des Gegenkomitees die Bevölkerung zu überzeugen vermocht.

Der Regierungsrat bedauert das negative Resultat im Hitzkirchertal. Seit dem so genannten "Paukenschlag" von 1997 setzt sich die Regierung für eine umfassende Reform im Kanton Luzern ein. Er steht in starker Konkurrenz zu den wirtschaftlichen Zentren Zürich Basel und Genf. Als Gegenmassnahme hat er mit der Strukturreform auf die Erstarkung der Gemeinden gesetzt und in den vergangenen Jahren Gemeindefusionen finanziell unterstützt. Erfolge konnten verbucht werden: In der Zwischenzeit sind im Kanton Luzern acht Fusionen von der Bevölkerung gutgeheissen worden und die Zahl der Gemeinden im Kanton Luzern fiel von einst 107 auf 96. Mit dem negativen Resultat im Hitzkirchertal erhält diese positive Entwicklung nun einen Rückschlag; doch der Kanton Luzern wird an seiner eingeschlagenen Strategie festhalten.



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